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WEEK-END TRANSHUMANCE
(Auftrieb)
2.-5. Juni 2011
3 Nächte und 3 Tage Vollpension (Gästezimmer, Schlosshotel ***, Berghütten)
600 € zu Pferd, Material und Pferd inbegriffen (Bedingung : Sicherheit in allen 3 Gangarten und gute Kondition),
550 € zu Fuss (Bedingung: Gute Kondition)

PROGRAMM Auftrieb
Tag 1
Lasserre
Empfang, Ausprobieren der Pferde, Betriebsbesichtigung, Uebernachtung in Doppelzimmern (Pension)
Tag 2
Lasserre - St Girons (über St Lizier)
15 km
Übernachtung mit Vollpension im  Château de Beauregard***  in Doppelzimmern
Tag 3
St Girons- Chalets de Serres
20 km
St Girons, Route des tunnels, Übernachtung in Berghütten
Tag 4
Chalets de Serres - Etang de Lers
28 km (8 Stunden auf Bergpfaden) Ankunft auf der Sommerweide, Rückfahrt nach Lasserre

WEEK-END TRANSHUMANCE
(Abtrieb)
13. – 16. Oktober 2011
3 Nächte und 3 Tage Vollpension (Gästezimmer, Schlosshotel ***, Berghütten)
600 € zu Pferd, Material und Pferd inbegriffen (Bedingung : Sicherheit in allen 3 Gangarten und gute Kondition),
550 € zu Fuss (Bedingung: Gute Kondition)



VERKAUF VON MERENS-PFERDEN

Wir züchten und verkaufen nur Mérens-Pferde :
Als Fahrpferde
Als Packpferde
Als Reitpferde
Als Arbeitspferde
Als Gesellschaftspferde

 

Familie
SAVIGNOL

Peyroutets
09230 Lasserre
Ariège Pyrénées, Frankreich

Tel : (33)
(0)5 61 66 65 34

contact@
merens-ariege.com

 

 

 

 

 

 


BIO-MERENS-PFERDEZUCHT - Ferienhäuser - Gästenzimmer


VIDEO DER TRANSHUMANCE

Transhumance bedeutet gleichzeitig Almauftrieb und Almabtrieb. Wegen der Einzigartigkeit lässt sich der Begriff aber eigentlich nicht ins Deutsche übersetzen. Man kann lange und schöne Kolonnen der « schwarzen Prinzen von Ariège » sehen, die sich auf den Wegen, Strassen, Römerstrassen und Weiden unserer Berge bewegen. Diese schöne Tradition existierte immer, wurde aber in der Vergangenheit immer häufiger durch Lastwagentransporte ersetzt. HARAS PICARD DU SANT hat die Tradition der Transhumances zu Fuss und zu Pferd wieder aufgenommen. Auch ein Verein, « Autrefois le Couserans » pflegt seit den 90er Jahren die Tradition der Transhumance wieder. Ab dem ersten Juni-Wochenende werden in ganz Ariège mit verschiedenen Tieren und in Richtung verschiedener Weiden Transhumances zelebriert.

Die Weidewirtschaft der Pyrenäen besteht aus den Menschen, den Züchtern und den Territorien im Gebirge. Die Betriebe im Tal haben im allgemeinen nicht genügend Land und Gras, weshalb sie im Sommer auf die höhergelegenen Sommerweiden ausweichen. Die Herden werden über Strassen, Pfade, oder, wie es bei uns der Fall ist, über Römerwege innert dreier Tage über rund 70km geführt. Schafherden bewegen sich mit ca 3 km/h, Pferde mit ca 7 km/h vorwärts. Die Herden folgen sich und begegnen sich immer wieder, eine Gelegenheit für die Züchter, typische Produkte ihrer jeweiligen Herkunftsregion auszutauschen. Die Tiere werden also auf die Sommerweiden geführt, um während 5 Monaten von den Bedingungen und den Nahrungsquellen in den Bergen zu profitieren : das ist die TRANSHUMANCE.

www.transhumance-pyrenees.com

Die Wiedererweckung der Tradition derTranshumances ermöglicht auch Erhalt und Unterhalt des Lebensraumes in den Bergen. Der Unterhalt der Biodiversität, die Vorbeugung vor Naturgewalten, wie Lawinen und Brände wird teilweise durch diese Weideaktivitäten ermöglicht.

Der Ablauf der Transhumance in beiden Richtungen anfang Juni beziehungsweise Mitte Oktober ist im Prinzip derselbe, nur jeweils in umgekehrter Richtung.
Damit sie später in den Bergen auch wiedergefunden und eindeutig identifiziert werden können, wird den Fohlen bereits vorgängig, jeweils am zweiten Märzwochenende anlässlich des Themenwochenendes Prophylaxe das Zeichen HPS auf die linke Hüfte gebrannt. Am Vorabend, das heisst üblicherweise am Mittwochabend, werden die für die Transhumance vorgesehen Pferde sortiert und versammelt. Bereits einen Monat vorher haben die dominanten Tiere eine Glocke um den Hals gehängt erhalten, welche den Tieren bei Gefahr, wie Nebel oder Bären, helfen soll.

Die ausgewählten Tiere werden in eine separate Wiese nahe des Betriebes geführt. Auch das ganze logistische Material Biwaks (Zelte, Verpflegung, Nahrung, Material usw.) wird vorbereitet und in eines der 4x4 Fahrzeuge verladen. Sicherheitshalber führen wir auch einen Pferdeanhänger mit für den Falle eines Schwächeanfalls eines der Pferde. Verantwortlich für den Begleittross ist Christine mit ihren Freunden.

Ab Lasserre, 600 m ü M, dem Standort des Gestüts, führt die erste Tagesetappe über 15km nach St Lizier, dem mittelalterlichen Städtchen, das auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerben steht. Wir passieren danach die Hauptstrasse von St Girons und werden durch Paul und Angie begrüsst, die uns eine erste Unterkunft in einem Schloss in Doppelzimmern anbieten. Nach einem Apéro im Schlosshotel, Château Beauregard***, wird uns das wohlverdiente Abendessen am riesigen offenen Feuer der Auberge d’Antan serviert.

Am zweiten Tag verlassen wir nach einem Frühstück im Gästehaus des Schlosses den Park des Château Beauregard*** gegen 9 Uhr. Wir queren nochmals einen Teil der Stadt St Girons und marschieren dann Richtung der « Route des Tunnels » entlang dem Fluss Salat. Nachdem wir die Tunnels passiert haben, tränken wir die Pferde im Fluss (siehe Plakat in « Cheval pratique » 2003) und erreichen schliesslich SERRES nach ca 18km.

Bei den Hütten von Serres können wir die Pferde und danach uns selber pflegen, und uns einen Aperitif gönnen, bevor wir von Christine und ihrer Equipe mit Platten lokaler Spezialitäten verwöhnt werden. Wir schlafen im Matratzenlager der Hütten.

Der dritte Tag führt über die längste und schwierigste Etappe, wir überwinden in einer Marschzeit von rund 8 Stunden zweimal eine Höhendifferenz von 1000m, zn schiesslich das Ziel in den Bergen zu erreichen, wo die Pferde ihre ursprüngliche Umgebung finden, und wo sie ein wenig wild werden. Dies ist für uns ein langer Tag. Unsere Reise endet im Moment, wo wir die Herde in die Sommerweide beim Etang de L’Hers auf ungefähr 1500m ü M entlassen. Wir werden müde sein, aber reich an neuen, ausserordentlichen Erfahrungen. Gegen 18 Uhr, bevor wir ins Gestüt, das etwa 75 Autominuten entfernt liegt, zurückgefahren werden, stärkt uns noch ein kleiner Imbiss.

 

 

transhumance

rivière

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transhumance

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transhumance

Photos : Tom Bible
und Bruno Willer

Familie SAVIGNOL
Peyroutets
09230 Lasserre
Ariège Pyrénées, France

Tel : (33)
(0)5 61 66 65 34

contact@
merens-ariege.com